KEINE NAZIS IN ASCHAFFENBURG

Antifaschistische Aufklärungsseite mit Infos über antifaschistische Aktionen und Gegenbewegungen insbesonders für Aschaffenburg-----------------------------------------------kontakt: gegenwikinger@gmx.de

White-Noise-Vortrag

am 12.12.2005

 

"Montags" im Jugendhaus (das sich immer noch neberm Jukuz befindet)

Eintritt: frei

 

White Noise -

Rechts-Rock, Skinhead-Musik, Blood&Honour -

Einblicke in die inernationale Neonazi-Musik-Szene

 

White NoiseBuchrückentext:

White Noise, die Musik der Neonazis, ist nicht allein der "kulturelle Ausdruck" einer neonazistischen Bewegung. Sie ist zugleich Business mit Millionengewinnen und rassistische Hetze in brutalster Form. Sie steht für internationale Zusammenarbeit gegen Einfuhr- und Verkaufsverbote indizierter Musik und ist nicht zuletzt   Identifikationsstifter zur Bindung an neonazistische Ideologie.

 

Jedes Jahr werden hunderttausende CDs neonazistischer Bands über und unter den Ladentischen verkauft, Konzerte dieser Bands finden bis zu 2000 Zuhörer, selten Zuhörerinnen, für neonazistische Organisationen und Parteien ist White Noise Einnahmequelle und Propaganda zugleich.

 

Das Buch beschreibt Bands und Musiknetzwerke der militanten Neonazis - vor allem die in den letzten Jahren erstarkte Blood&Honour-Struktur - in verschiedenen europäischen Ländern und den USA. Die Autoren ordnen sie einer geschichtlichen Entwicklung zu und erläutern, wie sich neonazistische Organisationen und Parteien der Musik bedienen, um neue Mitglieder zu werben und eine ganze Jugendbewegung in das Netzwerk ihrer Aktivitäten zu integrieren.

 

 

Obwohl dieses Thema in Aschaffenburg schon mehrmals referiert wurde (u.a. vor ziemlich genau einem Jahr von den deutschen Herausgebern selbst), gibts am Montag im Jugendhaus auf Wunsch nochmals einen Vortrag zu "White Noise". Zwar beschränkt sich die neonazistische Szene nicht nur auf Musik, doch ist es bekannt, dass z.B. die im Buch erwähnte Blood&Honour im Umkreis von Aschaffenburg aktiv ist und auch der Laden in Mespelbrunn bzw der Internethandel "Last-Resort-Store" mit Sitz in Bessenbach Rechts-Rock vertreibt. Gerade deswegen für uns Aschaffenburger ein aktuelles Thema...

Auch diesmal ist eine angeregte Diskussion am Ende des Vortrages nicht auszuschließen.

"Doppelschlag im wilden Süden" vereitelt

es wurde ja nicht nur in ab demonstriert...

http://de.indymedia.org/2005/12/134355.shtml

SCHÖNER LEBEN OHNE NAZIS!!!

Demonstrantenzahl (laut Polizei): 350-400 Personen

Polizeiaufgebot: hoch - alle Zufahrtswege nach Aschaffenburg wurden kontrolliert, "verdächtige" Autos angehalten und durchsucht;

Neonazis: 2(? - durch Aufzug aufgefallene) - Gerüchte, die Nazis würden sich in der Platanenallee treffen bzw am Wikinger und das Schlemmereck zerstören, wurden nicht bestätigt

Verletzte/Festgenommene: 0

 

Alles in allem eine "anständige" Demo (im doppelten Sinne)

 

 

Wikinger is zu, Nazis sind (diesmal) nicht aufgetaucht und TROTZDEM:

sie sind immer noch da; also:

WEITERKÄMPFEN!!!

 

FIGHT FASCISM IN AB UND ANDERSTWO!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wikingerfassade...

 

Countdown läuft

SAMSTAG 3.12.2005

ASCHAFFENBURG BUSBAHNHOF

DEMO "SCHÖNER LEBEN OHNE NAZIS"

 

Die Demo is auf jeden Fall gewaltfrei geplant. Leider ist es schwer einschätzbar, was morgen wirklich passiert. Sicher kann man sagen: 1) die Nazis haben in Rastatt/Karlsruhe eine Doppeldemo angemeldet. 2) Wikinger ist zu; deswegen keine 1€-Walhalla-Party, aber dafür ne "offene Rechnung" mit allen, die in den letzten Wochen dafür gearbeitet haben. 3) is mir zu Ohren gekommen, dass die Fassade des Wikinger "außeinander genommen" wurde

 

Deswegen nochmal en "Demo-Einmaleins":

 

In aller Kürze:

- Ausweis, Krankenkassenkarte mitnehmen

- kein Make-Up (Stichwort Tränengas)

- unauffällige bequeme Kleidung

- lieber Brille als Kontaktlinsen

 

Die längere Ausführung von http://projekte.free.de/schwarze-katze/texte/tips06.html :

 

Vorbereitungen:

Versuche, niemals allein zu Demonstrationen gehen zu müssen. Es ist nicht nur lustiger, mit Menschen unterwegs zu sein, die du kennst und denen du vertraust, sondern auch nützlich. Zum einen wird es für Zivibullen und Provokateure des Verfassungsschutzes ungleich schwerer, sich unter die Demo-TeilnehmerInnen zu mischen. Zum anderen ist es leichter, z.B. wenn die Bullen an einer Stelle auf Leute einknüppeln, ruhig zu bleiben und nicht auseinander zu laufen. Profimäßig ist, zusammen zur Demo hinzugehen, auf der Demo und auf dem Nachhauseweg zusammen zu bleiben, sich vorher über mögliche Situationen, die eintreten könnten zu unterhalten, ehrlich zu gucken, wer wann Angst hat (der Macker-Test), und dementsprechend Absprachen für gemeinsames Verhalten zu treffen.

No drugs

Sei so fit, wie's halt geht; d.h. frühstücke gut, Shit und jeglicher Alkohol bleiben zu Hause; sie beeinträchtigen dein Reaktions- und Wahrnehmungsvermögen. Du gefährdest dich und andere unnötig.

Gegen die Eitelkeit

Eine Demo ist kein Spaziergang, auch wenn's oft so aussieht. Nicht nur, daß die Latscherei ganz schön lange dauern kann, nein, manchmal ist es auch erforderlich, schnell und beweglich zu sein. Deshalb keine Latschen und Stöckelschuhe, kein Wochenendeinkauf, kein Fahrrad und kein Bollerwagen.

Klamotten, ausnahmsweise nach praktischen Erwägungen zusammenstellen: Witterung, Beweglichkeit, Unauffälligkeit und Schutz von besonders empfänglichen Körperteilen! Keine Schminke, keine Chremes, kein Labello - da sich beim Tränengaseinsatz das CN/CS in Fetten besonders anreichert! Tausche deine Kontaktlinsen gegen eine bruchfeste Brille! Sorge dafür, daß du Medikamente, die du regelmäßig einnehmen mußt, in ausreichender Menge dabei hast. Es ist nicht gesagt, daß die Bullen bei Festnahme oder Einkesselung der Demo sich um deine medizinische Versorgung kümmern.

Keine Datenbank

Laß Dein Adressbuch, Notizbuch und andere persönliche Aufzeichnungen zu Hause und nehme lediglich Zettel, Bleistift und gültigen Personalausweis mit. Eine Demo ist ein schöner Anlaß, mal die Taschen nach Müll zu durchsuchen (und vielleicht endlich das Piece oder den Zehner wieder zu finden). Nehme lediglich (leeren) Zettel, Bleistift und gültigen Personalausweis mit. Muß der ganze andere Kram wirklich mit auf die Demo?

Auf der Demo:

Mensch weiß nie, was kommt. Deshalb bleib bei den Leuten, die du kennst. Es kann auch nie schaden, sich unterzuhaken und in Ketten zu gehen. Nicht nur, daß die Stimmung gleich viel besser wird und sich Sprechchöre viel besser koordinieren lassen, nein, sollten die Ordnungswüter, Zivile oder andere Wildgewordene in den Demo-Zug einzudringen versuchen, bieten die Ketten einen verläßlichen Schutz. Deshalb achte darauf, daß zwischen den Ketten keine Lücken entstehen, und fordere Leute, die zwischen den Ketten rumlaufen, auf, sich einzureihen oder woanders zu gehen.

Ermittlungsausschuß

Bei vielen Demonstrationen wird von den VeranstalterInnen ein Ermittlungsausschuß (EA) eingerichtet, in einigen Städten gibt es auch feste EA-Gruppen. Dieser ist während und nach der Demo telephonisch zu erreichen, seine Nr. wird entweder über Lautsprecherdurchsagen oder per Handzettel bekannt gegeben. Hier werden die Namen von Verletzten und Verhafteten gesammelt und sich um AnwältInnen für letztere bemüht. Wenn jemand nach seiner Verhaftung wieder freigelassen wird, meldet er sich beim EA und liefert dort auch ein Gedächtnisprotokoll über seine/ihre Verhaftung ab. Auch Zeugen von Polizeiübergriffen/Festnahmen melden sich dort, damit sie ggf. bei Ermittlungsverfahren von den Betroffenen und deren AnwältInnen erreichbar sind.

bei Übergriffen

Nicht in Panik geraten. Tief Luft holen, stehen bleiben und auch die anderen dazu auffordern. Spätestens jetzt heißt es, schnell Ketten zu bilden und wenn's gar nicht anders geht, sich langsam und geschlossen zurückzuziehen. Oftmals können Übergriffe der Freunde und Helfer allein durch das geordnete Kettenbilden und Stehenbleiben abgewehrt, das Spalten der Demo, Festnahmen und das Liegenbleiben von Verletzten verhindert werden.

bei Verletzungen

Bist du oder jemand in deiner Umgebung verletzt worden, wende dich an die gekennzeichneten Demo-SanitäterInnen (so welche da sind, wird zumeist am Beginn der Demonstration auf diese erfreuliche Tatsache hingewiesen). Sind keine Demo-Sanis auffindbar, organisiere mit Freunden und Freundinnen den Abtransport von Verletzten. Wenn ihr ein Krankenhaus aufsuchen wollt/müßt, versucht eins zu erwischen, das etwas entfernt ist und mit der Demo nicht in Verbindung gebracht wird. Bei der Aufnahme kannst du ruhig erzählen, wie's war, als du nämlich auf der Bananenschale ausrutschtest und die Kellertreppen runterfielst ... Schon öfters haben Krankenhäuser die Namen von verletzten Demonstranten an die Cops weitergegeben, das führte zu 'ner Menge zusätzlicher Scherereien.

nach der Demo

Schlau ist, sich nicht alleine auf den Nachhauseweg zu machen. Auch am Ende oder nach der Demo versucht die Polizei oft einzelne festzunehmen. Deshalb geschlossen weg gehen und darauf achten, ob Mensch verfolgt wird. Falls es auf der Demo Zoff gab, melde dich bei Freundinnen und Freunden zurück, die wußten, daß du auf der Demo warst, damit du nicht als vermißt giltst!

Wenn du Zeuge oder Betroffene von Polizeiübergriffen, Festnahmen u.ä. wurdest, fertige ein Gedächtnisprotokoll an und melde dich beim EA. Ins Gedächtnisprotokoll sollten rein:

1. Ort und Zeit der Festnahme, bzw. anderer polizeilicher Maßnahmen wie Abräumen, Wasserwerfereinsatz, Knüppelorgie etc.

2. Name der/des Verhafteten/Verletzten, Zeugen (sonst Personenbeschreibung)

3. Was passiert ist.

4. Merke dir die Anzahl der Bullen und wie sie ausgesehen haben ("Oberlippenbart" reicht meistens zur Identifizierung nicht aus).

Bei Festnahmen:

Wirst du selbst festgenommen, mache auf dich aufmerksam (Fluchen!) und rufe deinen Namen, damit sich die Umstehenden diesen merken (ach dafür, Zettel und Bleistift!) und an den Ermittlungsausschuß (EA) weitergeben können. Wieder zu Hause notiere dir die Umstände der Festnahme, ggf. Zeugen, am besten ein richtiges Gedächtnisprotokoll. Dieses sollte der Ermittlungsausschuß bekommen, so es einen gibt, andernfalls erstmal aufbewahren. Oftmals erfahren die Betroffenen erst Monate später davon, daß ein Ermittlungsverfahren gegen sie läuft, dann ist so ein Protokoll Gold wert.

beim Abtransport

Auf der Fahrt zu Gefangenensammelplätzen oder Revieren sprich ggf. mit den anderen Festgenommenen über eure Rechte, aber mit keinem Wort über das, was ihr oder du gemacht habt/hast. Das wäre nun wirklich nicht das erste Mal, wenn da ein Spitzel unter euch ist, auch wenn du ein gutes Gefühl zu allen hast.

Achte auf andere und zeige dich verantwortlich, wenn sie mit der Situation (Festnahme und so) noch schlechter klar kommen als du, das beruhigt auch dich, redet darüber, daß es Sinn macht, von jetzt ab konsequent die Schnauze zu halten. Tausche mit deinen Mitgefangenen Namen und Adressen aus, damit die/der zuerst Freigelassene den Ermittlungsausschuß informieren kann.

auf der Wache

Bei der Identitätsfeststellung bist du nur verpflichtet, Angaben zu deiner Person zu machen, d.h.: Name, Adresse, Geburtsdatum und ungefähre Berufsangabe (Arbeiterin, Angestellter, Studentin, Erwerbsloser). Kein Wort mehr! Nichts über Eltern, Schule, Firma, Wetter, einfach: Gar nix!

Keine Angaben zur Sache. Falle nicht auf Psychokisten rein, weder auf die guten Onkels und Tanten, die ja volles Verständnis für dein Anliegen haben, noch auf die Brutalo-Bullen, die dir gleich die Fresse polieren wollen. Behalte die Übersicht und deinen Kopf unter Kontrolle. All die feinen taktischen Schachzüge, die dir durch den Kopf gehen, wie du die Bullen reinlegen oder dich aus dem Schlamassel bringen könntest, vergiß sie! Jede Situation ist günstiger, um sich was Schlaues zu überlegen, als die, wenn du bei den Bullen sitzt, und alles - wirklich alles - ist auch nach Absprache mit deinen GenossInnen und dem/der AnwältIn möglich, auch wenn die Bullen dir erzählen, daß es zu deinem Vorteil gereiche, wenn du ihnen gegenüber Aussagen machen würdest.

Wenn du meinst, dir würden Sachen vorgehalten, mit denen du gar nix zu tun hast - halt bitte trotzdem die Klappe. Denn was dich entlastet, kann jemand anderen belasten, wenn von zwei Verdächtigen einer ein Alibi hat, bleibt immer noch einer über! Wenn du meinst, du steckst schon so tief im Schlamassel, daß du lieber alles zugeben willst, damit du nicht so hart verknackt wirst, shut up your mouth! Erst nachdem dein(e) AnwältIn Akteneinsicht hatte und ihr euch beraten habt, läßt sich eine gute Strategie festlegen. Wenn du erstmal gequatscht hast, nützt dir auch der/die beste AnwältIn kaum noch was. Außerdem reißt du womöglich unbeabsichtigt andere Leute mit rein. Und ein Argument für ganz Störrische: Ein Geständnis vorm Richtertisch zahlt sich immer mehr aus als bei den Bullen, wenn's denn schon sein muß!

Nach der Festnahme hast du das Recht, zwei Telephongespräche zu führen. Nehme also 2 mal abgezählte 12 Pf. mit. 50 Pf. können die Bullen leider nicht wechseln und annehmen dürfen sie leider auch nicht, weil das ist dann Beamtenbestechung ...

Wenn PolizistInnen dir dieses Recht verweigern, nerv' sie, besteh' darauf und droh' mit einer Anzeige. Bei Verletzungen einen Arzt verlangen, der ein Attest anfertigt. Nach der Freilassung einen weiteren Arzt aufsuchen, der ebenfalls Verletzungen attestiert.

Bei beschädigten Sachen schriftliche Bestätigung verlangen. Bei ED-(erkennungsdienstlicher) Behandlung (Fotos/Fingerabdrücke) lege sofort Widerspruch ein und lasse diesen protokollieren.

Wie lange mußt du brummen?

zur Identitätsfeststellung

Wenn du Tor keinen Ausweis dabei hast, höchstens zwölf Stunden.

als Zeuge zur Vernehmung

Sofort nach der Identitätsfeststellung und der verweigerten Aussage (auch als Zeuge bei den Bullen dein gutes Recht!) mußt du entlassen werden.

als Verdächtiger einer Tat

Nach 48 Stunden, besser, bis Mitternacht des darauffolgenden Tages mußt du entweder freigelassen worden sein oder einem Haftrichter vorgeführt werden.

beim Haftrichter

Auch hier nur Angaben zur Person machen. Falls noch nicht geschehen, unbedingt weiterhin Kontaktaufnahme zu deinem/r AnwältIn oder deinen FreundInnen fordern. Wird Haftbefehl erlassen, laß die Beauftragung deines/r AnwältIn bzw. die Benachrichtigung von namentlich genannten anderen Personen protokollieren.

Laß dich nicht hängen und halte durch: "Wenn der Richter gestanden hat, holen wir dich raus!"; "In Rußland haben sie die Revolution auch nicht an einem Tag gemacht!"; "Mühsam nährt sich das Eichhörnchen!"; "Die Hunde bellen, aber die Karawane zieht weiter!" Solche und ähnliche Durchhalteparolen versüßen den Knastaufenthalt zwar auch nicht entscheidend, aber was willst du machen ...

Wenn du wieder draußen bist

Melde dich unbedingt beim EA wieder an und bei deinem/r AnwältIn und dann kannst du dich hoffentlich verwöhnen lassen und relaxen. Nimmst du diese Verhaltensregeln in Kopf und Bauch auf, bist du gut gerüstet, um gegen die Staatswillkür die Nerven zu behalten.

 

 

und für alle Leute, die nicht aus Bayern sind bzw noch nie in Bayern demonstriert haben, verweise ich auf www.auszeit-news.de

 

 

ALSO: SCHLAFT GUT AUS, FRÜHSTÜCKT GUT UND

FIGHT FASCISM!!!!!!!!!!

Main-Echo Artikel vom Samstag, den 26.11.2005

http://de.indymedia.org/2005/11/133924.shtml

28.11 - 19.00 uhr im jUGENDhAUS

Wikinger is nu zu!!! (siehe Eintrag vorher)

Dies sollten wir auf jeden Fall als Erfolg feiern. Doch sind die Nazis und ihre Strukturen dadurch noch lange nicht aus unserem Umfeld, nicht aus der Stadt und sicherlich nicht aus der Welt. Deswegen: schaut nicht weg, informiert euch (oder lasst euch informieren), zeigt Euren Unwillen!!!

 

ersteres macht jeder selbstständig denkende mensch sowieso

 

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zweiteres lässt sich z.b. morgen, Montag 28.11.2005 im Jugendhaus (JuKuZ) ab 19.00 Uhr bei gutem Essen (Multikulti), ner guten Doku (zum Thema "Nazis heute") und einem Haufen Menschen, die offen für Diskussionen sind, gut machen

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drittes am 3.12!!!


Schöner leben ohne Nazis - Aschaffenburg

WIKINGER IST ZU!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

von www.auszeit-news.de.vu

 

Erster Erfolg schon vor der Demo: Wikinger muss dicht machen!

Die Stadt Aschaffenburg "ruft die vorläufige Gaststättenerlaubnis, die dem Wirt im Juli - befristet bis 31. Dezember - erteilt worden war zurück. Gleichzeitig lehnt die Stadt den Antrag des Wirts auf eine Gaststättenerlaubnis ab. Das zuständige Ordnungsamt hat, wie dessen Leiter Eckhard Raupach ergänzte, sofortigen Vollzug angeordnet und dem Rechtsvertreter des Wirts den Bescheid noch am Donnerstagabend zugestellt."

Mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen in den letzten Monaten wurde ein großer Druck auf den "Wikinger" und die zuständigen Behörden ausgeübt, welche nun endlich reagierten (nachdem sich der Oberbürgermeister in Sorge um das Ansehen seiner Stadt zu Wort meldete, Zitat "Diese Gaststätte passt nicht nach Aschaffenburg!"). Das das Ordnungsamt keinen Schimmer davon hatte wem es denn "im Juli die vorläufige Gaststättenerlaubnis erteilte" unterstrich Raupach bereits im Oktober. Wobei laut Artikel des Main Echo "Mitglieder des Aschaffenburger Bündnisses gegen Rechts die Stadt schon kurz nach der Eröffnung darauf aufmerksam gemacht hatten, dass es sich bei der Gaststätte »Zum Wikinger« um einen Treffpunkt für Neonazis aus der gesamten Untermainregion handelt". Weiter im Artikel "Das deckt sich mit den Erkenntnissen der Polizei, die das Lokal unter Beobachtung gestellt hat".

Die Demonstration wird natürlich wie geplant stattfinden, die Faschos lösen sich ja leider nicht in Luft auf. Wir halten euch natürlich auf dem laufenden!

 

mehr auf:
http://de.indymedia.org/2005/11/133932.shtml

Zeitzeugengespräch

Peter Gingold, Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus -

                           heute 24.11.2005, 19.00 Uhr, im JuKuZ für lau!!!

 

 

"Gegen das Vergessen - Widerstand war möglich"

Peter Gingold wurde 1933 im illegalen Widerstand tätig. 1936 gründete er im Juni in Paris mit anderen jungen deutschen Antifaschisten die "Freie Deutsche Jugend" (FDJ) - dies war nur der Anfang seiner Aktionen gegen den Nationalsozialismus.

Von Peter Gingold kann jeder Bürger lernen, dass man faschistische Strukturen (z.B. in der eigenen Stadt - siehe Wikinger) frühzeitig erkennen, nicht tolerieren und ihnen die Stirn bieten muss!

Infostand mit "Anschauungsmaterial"

Um die 30 Nazis des Widerstands Aschaffenburg (zum Großteil Mitglieder der NPD) tauchten gegen 12.45 Uhr, nachdem sie in civil gekleidet den Stand ausspioniert hatten, bei dem durch SchülerInnen organisierten Infostand vor der City-Galerie auf. Schön war, dass es auch wirklich die Bilderbuch-Glatzen waren: Bomberjacke, weißgeschnürte Springerstiefel, Karottenhosen, Glatze und Sonnenbrille. Die Aschaffenburger Bevölkerung hatte somit die Möglichkeit zu sehen wie akut die Lage und die Notwendigkeit zum Handeln ist.

Auch hat das Verteilen der Wikinger-Flyer den Veranstaltern die Möglichkeit gegeben die Leute direkt auf den Wikinger anzusprechen und sie über das Vorhandensein der Kneipe und ihrer Kundschaft aufzuklären.

 

Um 13.30 Uhr zogen Olli und Co ab, da ab 14.00 Uhr eine Sitzdemo angekündigt war und mehr als 4 SchülerInnen sie wohl überfordert hätten. Obwohl der braune Mob wohl kaum nochmals aufgetaucht wäre, bekam er von der Polizei Platzverweis.

 

Mehr dazu auf: http://de.indymedia.org/2005/11/132241.shtml

 

Gegen 15.00 Uhr wurden die VeranstalterInnen von der Polizei informiert, dass man sie wegen des Hakenkreuzes, dass auf  dem Infoplakat "Verbotene Zeichen des Rechtsextremismus" war angezeigt hatte. Zitat des Polizisten: "Da denkt halt einer, der müsste euch eins reinwürgen und wir müssens halt aufnehmen."

Was für Ironie: ein Nazi zeigt Menschen wegen Hakenkreuzen an. Damit ihr auch noch auf dieser Seite was lernt: 

Sozialadäquanzklausel (§ 86 Abs.3 StGB)

§86 Abs.1 StBG (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ist strafbar) gilt nicht, wenn das Propagandamittel oder die Handlung der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassunswidriger Bestrebungen, der Kunst oder der Wissenschaft, der Forschung oder der Lehre, der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte oder ähnlichen Zwecken dient.

 

 

Ach Olli, Olli..... dass du Dich so sehr von en paar Schülern verunsichern lässt.... 

Infostand und Demo

Für diesen Samstag, den 12.11.2005, ist vor der City Galerie (Eingang Schöntal) ein Informationsstand zum Thema "Ausbreitung des Rechtsextremismus in Aschaffenburg und Umgebung" geplant. Dazu gibt es eine Sitzdemonstration unter dem Motto "Gesicht zeigen gegen Rechts".

 

Die Veranstaltung im Jukuz mit dem Herr Peter Gringold  (siehe unten) verschiebt sich vom 17.11 auf den 24.11.

SCHOCK! Olli bekennt sich offen zur NPD und hat nichts mim Hannebambel zu tun

Oliver Merget"

Servus, wollte mich noch ma für den besuch am samstag bedanken, da seht ihr doch mal das die kneipe doch net so schlimm ist, aber die kneipe wird in den medien so runtergespielt das die leute das auch noch glauben, aber was will man machen ihr macht ja auch nichts anderes als kostenlose werbung für mich, dafür ein DANKE, hätte nie gedacht das die Kneipe so bekannt wird, dies ist nur euch zu verdanken und dem Main Echo, die kleine Blonde kann ja mal wieder vorbeischauen "G"

MfG

Oliver

 

 

Sry, habe damit nichts zu tun, aber hoffe für dich, dass die kleine blonde
mal wieder vorbeikommt. ich kann ja aber auch mal vorbeikommen und mir
selber ein bild machen, vielleicht gefällts MIR ja da auch wenns da sooo
NETT ist...
Wär schön wenns hier mehr kneipen wies hannebambel oder früher den
klimperkasten geben würde!!!

 

 

 

 

ich habe nichts mit dem Hannebambel gemeinsam, die bekennen sich offen für
die Linke Szene und sowas will ich nicht, wie gesagt ich bin bei der NPD und
bleibe auch dabei.


MfG

Oliver
übrigens bekennt man sich offen ZU etwas nicht FÜR; z.b. bekennst du dich ZUR NPD und ich mich ZUR linken szene.

Flyer am Schulzentrum

In der Nacht vom 7. zum 8.11 haben Unbekannte Flyer, wie sie schon in der Stadt gesehen worden sind, am Schulzentrum verteilt und aufgeklebt. Dies sorgte für angeregte Diskusssionen in den Klassen und wurde auch in den Pausengesprächen erwähnt. Es war wohl das angesagteste Thema gleich nach dem Alkoholverbot in der Fussgängerzone (gegen das die Unbekannten auch mal was machen sollten!!! Schüler und Jugendliche lasst euch NICHT unterdrücken und Eures Lebensstils berauben!!!!!).

 

Liebe Grüße und zur Demo am 12.11 kommen (siehe oben)

Infostand und Sitzdemo

Für diesen Samstag, den 12.11.2005, ist vor der City-Galerie (Eingang Schöntal) ab 11.00 Uhr ein Informationsstand zum Thema "Die Ausbreitung von Rechtsradikalismus in Aschaffenburg und Umgebung" geplant. Dazu gibt es ab 14.00 Uhr eine Sitzdemo unter dem Thema "Gesicht zeigen gegen Rechts" angekündigt.

Schlappeseppel im Wikinger

"Mit Protestbriefen an die Bierbrauerei „Heylands-Eders“ , an die „der Wikinger“ vertraglich gebunden war, wurden u.a. auf die Hintergründe und Gäste der Kneipe aufmerksam gemacht. Daraufhin kündigte jetzt die Brauerei den Vertrag, da diese nichts mit rechtsextremistischen Umtrieben zu tun haben will – noch am Montag den 31.10.05 sollen laut Zeitungsartikel alle Schilder abgehängt und die Kneipe umbenannt werden."

 

Quelle: http://de.indymedia.org/2005/10/131092.shtml

 

Punkt für uns? Wohl nicht. Eders bekennt sich also nicht mehr öffentlich dazu, dass sie Faschos mit Bier versorgen. Die Schilder hängen draußen nicht mehr, aber drinnen gibts immer noch Schlappe...

Laut "Widerstand Mainfranken" tun wir dem armen Wirt ja sowas von unrecht...

http://www.widerstand-mainfranken.de/beobachter/blank.php?path=content/printable.php&contentid=119

 

Klar, dass versucht wird Jugendliche grad über ihren Lebensstil anzusprechen und sie so verleitet werden die neue Kneipe auszutesten. Als Paradebeispiel zählen hier wohl die Rollenspieler, die durch solche Namen magisch angezogen werden. Geb dem Menschen was ihm gefällt, dann wird er kommen, dir zuhören und Dich unterstützen. Das hat Hitler schon gewusst (siehe Propagandamittel wie "Kraft durch Freude").

 

P.S. Das Wikinger ist nicht die einzige Kneipe wos Met gibt!!! Im Sams gibts seit Jahren Met... Anscheinend hat sich der Autor dieses Artikels genauso wenig informiert.

 

 

Gaststätte unter Beobachtung

Hier ein Artikel aus dem gestrigen (29.10) MainEcho über den "Wikinger":

Gaststätte unter Beobachtung

Nazipropaganda in der USA

Schon heftig zu was Nazis in der USA fähig sind. Und unsere sind nicht besser! Hier ist ein Artikel aus der Süddeutschen Zeitung vom 28.10.05:

nazimädchenUSA

 

GEGEN DEN NAZITREFFPUNKT "ZUM WIKINGER"!!!

 


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